Zensursula in der FAZ Mon, May 25. 2009
Wir sind Helden. Soviel steht auch für die FAZ fest. Nur dass die das wohl sarkastisch meinen.
FAZ: Internetszene: Wir sind Helden
Mal in verständliches Deutsch übersetzt und von Leyenhaftigkeit befreit:
Die "Stoppserver" können ja nicht erscheinen, wenn man ihre IP-Adresse nicht kennt. Die ganze Debatte dreht sich doch darum, die Namensauflösung per DNS auf diese "Stoppserver" umzubiegen. Ohne IP kein STOPP!schild.
Was bisher als eines der Horrorszenarien galt: Vorratsspeicherung der Daten von Surfern, die auf die gesperrten Seiten zugreifen und auf das STOPP!schild treffen, wird mit dem Euphemismus der "Strafverfolgung" beschönt. Welche Strafverfolgung denn, wenn ich kein Verbrechen begangen habe? Und fällt euch eigentlich auf, dass ihr die Beweislast umkehrt? Jemand hat nichts verbotenes gesehen, ihr habt keinen Beweis dafür dass er willentlich auf den Inhalt gestoßen ist und ihr wollt ihn strafverfolgen.
[..] die laut dem Gesetzentwurf geplanten Stoppserver, die beim versuchten Zugriff auf kinderpornographische Inhalte ein Stoppschild zeigen sollen, könnten ins Visier von Hackern geraten. Recht schnell dürften nämlich deren IP-Adressen bekannt werden. Mit automatisierten Massenanfragen könnten die Server lahmgelegt werden. Der dabei produzierte Datenmüll würde die geplante Strafverfolgung zusätzlich erschweren.
FAZ: Internetszene: Wir sind Helden
Mal in verständliches Deutsch übersetzt und von Leyenhaftigkeit befreit:
Die "Stoppserver" können ja nicht erscheinen, wenn man ihre IP-Adresse nicht kennt. Die ganze Debatte dreht sich doch darum, die Namensauflösung per DNS auf diese "Stoppserver" umzubiegen. Ohne IP kein STOPP!schild.
Was bisher als eines der Horrorszenarien galt: Vorratsspeicherung der Daten von Surfern, die auf die gesperrten Seiten zugreifen und auf das STOPP!schild treffen, wird mit dem Euphemismus der "Strafverfolgung" beschönt. Welche Strafverfolgung denn, wenn ich kein Verbrechen begangen habe? Und fällt euch eigentlich auf, dass ihr die Beweislast umkehrt? Jemand hat nichts verbotenes gesehen, ihr habt keinen Beweis dafür dass er willentlich auf den Inhalt gestoßen ist und ihr wollt ihn strafverfolgen.
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Zensursula-Petition: Argumentationshilfe Mon, May 25. 2009
Als wir am 15.05.09 den Infostand zur Zensursula-Petition in der Bremer Innenstadt hatten, sprachen S. und ich mit zwei Musikerinnen, die sehr angetan schienen und uns auch zustimmten, dem Petitionstext so aber nicht folgen wollten.
In der Argumentation haben wir immer gesagt:
Im Laufe der drei Tage Kirchentag wurde mir dann klar, wieso die beiden Musikerinnen möglicherweise nicht unterschrieben hatten:
Diese Forderungen finden sich nicht in der Petition wieder, da diese sich nur gegen das Gesetz wendet.
Also bin ich im Laufe der Zeit dazu übergegangen, auch zu versichern, dass unsere Organisationen (CCC, CCCHB, FoeBuD, AK-Vorrat, weil ich für diese verschiedenen Organisationen als Ansprechpartner am Stand bzw. in der Stadt war) bei der Arbeit gegen die Zensur auch die nicht im Petitionstext enthaltenen Punkte weiter forcieren.
In der Argumentation haben wir immer gesagt:
- mehr Geld für die betroffenen Strafverfolgungsbehörden
- mehr Geld für Präventionsangebote für Pädophile, die Kindern nichts antun wollen
- keine Zensurinfrastruktur sondern gezielte Löschung der Inhalte und Verfolgung von Tätern auf Grundlage bestehender Gesetze
Im Laufe der drei Tage Kirchentag wurde mir dann klar, wieso die beiden Musikerinnen möglicherweise nicht unterschrieben hatten:
Diese Forderungen finden sich nicht in der Petition wieder, da diese sich nur gegen das Gesetz wendet.
Also bin ich im Laufe der Zeit dazu übergegangen, auch zu versichern, dass unsere Organisationen (CCC, CCCHB, FoeBuD, AK-Vorrat, weil ich für diese verschiedenen Organisationen als Ansprechpartner am Stand bzw. in der Stadt war) bei der Arbeit gegen die Zensur auch die nicht im Petitionstext enthaltenen Punkte weiter forcieren.
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Kirchentag 2 und 3 Mon, May 25. 2009
Freitag war dann doch definitiv weniger los als Donnerstag. A. vom FoeBuD hatte mir den Rundgang zu den 10-Punkte-Forderungen erklärt (die unser gegenwärtiger Herr Innenminister so intensiv studierte), den wir am Stand hatten (zehn kleine Aufsteller mit A4-Folien zu den Forderungen des FoeBuD). Und weil weniger los war, hatte ich dann auch Zeit, diesen Rundgang mit dem einen oder der anderen Besucherin ein Mal durch zu machen.
Die 10 Forderungen umreißen das Engagement und die Themen des FoeBuD sehr klar und versehen sie mit klar fassbaren Überschriften. Privatsphäre, Datenschutz und Bürgerrechte sind dann nur noch generelle Werte, die 10 Punkte stellen klare Forderungen bzw. Baustellen dar, auf denen wir arbeiten können. Viele der Themen wabern zwar so durch den CCC(HB), finden aber nicht die Deutlichkeit, die die FoeBuD-Forderungen darstellen.
Außer über die Bestellung des Flyers im Shop scheint es den Forderungen-Katalog noch nicht online zu geben, weil er auch gerade erst fertig geworden ist. Ich habe jetzt mal nachgefragt und hoffe, das ändert sich demnächst. Mir kam auch der Gedanke, dazu mal einen Vortrag beim CCCHB zu machen (allerdings eher so als interne Fortbildung).
Später am Nachmittag rief mich mastapasta dazu, als ein älteres Ehepaar sich sehr über den STASI 2.0-Aufkleber mit der Schäublone aufregten. Also erst ein mal Deeskalation: Die Herrschaften ausreden lassen, aber auch bestimmt und nachdrücklich darauf bestehen, selbst ausreden zu dürfen. Das meinte dann auch die Frau zu ihrem Mann. Den Jungen Mann doch mal ausreden lassen.
Wieso STASI 2.0? Weil das BKA-Gesetz die Trennung von Geheimdiensten und Polizei aufhebt.
Das saß.
Wieso die Schäublone? Weil Herr Schäuble und (weil ich das T-Shirt an hatte) Frau von der Leyen eine Medienpräsenz genießen, die wir so nicht haben. Wir sind ehrenamtlich engagiert, viele einzelne über ganz Deutschland und brauchen einen plakativen Hingucker, um auf unsere Inhalte aufmerksam zu machen.
Zugegeben dass Polemik und Provokation dazu gehören. Aber ohne diesen Aufkleber wären wir nie ins Gespräch gekommen und das finde ich gut.
Die beiden machten einen freundlichen und wesentlich ruhigeren Eindruck, als sie weiter gingen.
Am Samstag sei normalerweise nicht so viel los wie an den übrigen Tagen, meinten die erfahreneren AusstellerInnen rund um unseren Stand herum. Subjektiv war Samstag aber der vollste Vormittag von den dreien und der Stand nur noch mit drei (statt fünf wie an den Tagen zuvor) Personen besetzt.
Nachdem Freitagabend schon mastapasta mit einem von der PBC sprechen "durfte", wurde mir dieses "Vergnügen" Samstagvormittag zuteil. Quintessenz: Die PBC ist gegen Überwachung, denn sie werden ja auch staatlich überwacht. Kommt einem ja irgendwie bekannt vor, die Aussage.
Subjektiv häuften sich die Fragen nach den RFID-Schutzhüllen und anderen Gadgets, die am Stand lagen - vermutlich am Schluss noch mal das Geld raushauen, das man sich vorher aufgehoben hatte.
Um halb zwei musste ich mich dann von Rena und padeluun verabschieden und sie zuzweit allein ihrem Schicksal überlassen, weil unser Infostand/unsere Demo in der Innenstadt um 14:00 Uhr losgehen sollte.
Insgesamt hoffe ich, dass ein bisschen was von dem, was ich den Leuten versucht habe darzulegen, hängen bleibt. Zumindest so, dass beim nächsten Gespräch über Themen wie die Vorratsdatenspeicherung und die Internetzensur die Erinnerung kommt: Die Erklärung ist möglicherweise nicht so einfach wie sie einem vorgesetzt wird.
Ich würde aber sagen, dass der Kirchentag definitiv ein Ereignis ist, an dem man auch weiterhin teilnehmen sollte um so viele interessierte und aufgeschlossene Leute zu erreichen, die sich für die Entwicklung der Gesellschaft interessieren.
Die 10 Forderungen umreißen das Engagement und die Themen des FoeBuD sehr klar und versehen sie mit klar fassbaren Überschriften. Privatsphäre, Datenschutz und Bürgerrechte sind dann nur noch generelle Werte, die 10 Punkte stellen klare Forderungen bzw. Baustellen dar, auf denen wir arbeiten können. Viele der Themen wabern zwar so durch den CCC(HB), finden aber nicht die Deutlichkeit, die die FoeBuD-Forderungen darstellen.
Außer über die Bestellung des Flyers im Shop scheint es den Forderungen-Katalog noch nicht online zu geben, weil er auch gerade erst fertig geworden ist. Ich habe jetzt mal nachgefragt und hoffe, das ändert sich demnächst. Mir kam auch der Gedanke, dazu mal einen Vortrag beim CCCHB zu machen (allerdings eher so als interne Fortbildung).
Später am Nachmittag rief mich mastapasta dazu, als ein älteres Ehepaar sich sehr über den STASI 2.0-Aufkleber mit der Schäublone aufregten. Also erst ein mal Deeskalation: Die Herrschaften ausreden lassen, aber auch bestimmt und nachdrücklich darauf bestehen, selbst ausreden zu dürfen. Das meinte dann auch die Frau zu ihrem Mann. Den Jungen Mann doch mal ausreden lassen.
Wieso STASI 2.0? Weil das BKA-Gesetz die Trennung von Geheimdiensten und Polizei aufhebt.
Das saß.
Wieso die Schäublone? Weil Herr Schäuble und (weil ich das T-Shirt an hatte) Frau von der Leyen eine Medienpräsenz genießen, die wir so nicht haben. Wir sind ehrenamtlich engagiert, viele einzelne über ganz Deutschland und brauchen einen plakativen Hingucker, um auf unsere Inhalte aufmerksam zu machen.
Zugegeben dass Polemik und Provokation dazu gehören. Aber ohne diesen Aufkleber wären wir nie ins Gespräch gekommen und das finde ich gut.
Die beiden machten einen freundlichen und wesentlich ruhigeren Eindruck, als sie weiter gingen.
Am Samstag sei normalerweise nicht so viel los wie an den übrigen Tagen, meinten die erfahreneren AusstellerInnen rund um unseren Stand herum. Subjektiv war Samstag aber der vollste Vormittag von den dreien und der Stand nur noch mit drei (statt fünf wie an den Tagen zuvor) Personen besetzt.
Nachdem Freitagabend schon mastapasta mit einem von der PBC sprechen "durfte", wurde mir dieses "Vergnügen" Samstagvormittag zuteil. Quintessenz: Die PBC ist gegen Überwachung, denn sie werden ja auch staatlich überwacht. Kommt einem ja irgendwie bekannt vor, die Aussage.
Alles gude un Goddes Sägen.
Subjektiv häuften sich die Fragen nach den RFID-Schutzhüllen und anderen Gadgets, die am Stand lagen - vermutlich am Schluss noch mal das Geld raushauen, das man sich vorher aufgehoben hatte.
Um halb zwei musste ich mich dann von Rena und padeluun verabschieden und sie zuzweit allein ihrem Schicksal überlassen, weil unser Infostand/unsere Demo in der Innenstadt um 14:00 Uhr losgehen sollte.
Insgesamt hoffe ich, dass ein bisschen was von dem, was ich den Leuten versucht habe darzulegen, hängen bleibt. Zumindest so, dass beim nächsten Gespräch über Themen wie die Vorratsdatenspeicherung und die Internetzensur die Erinnerung kommt: Die Erklärung ist möglicherweise nicht so einfach wie sie einem vorgesetzt wird.
Ich würde aber sagen, dass der Kirchentag definitiv ein Ereignis ist, an dem man auch weiterhin teilnehmen sollte um so viele interessierte und aufgeschlossene Leute zu erreichen, die sich für die Entwicklung der Gesellschaft interessieren.
Kirchentag 1 Fri, May 22. 2009
Gaaanz kurzer Bericht vom ersten Tag Kirchentag (bzw. vom ersten Tag Stand auf dem Markt der Möglichkeiten) mit dem FoeBuD:
Ich hab' mir total den Mund fusslig gesabbelt aber einige interessante Gespräche geführt:
Da wir mit dem Stand mitten in CDU-Gebiet (umringt von JU, alte Union, CDU, CSU, RCDS) und direkt gegenüber vom Stand der PBC(!) haben, kamen mehrere Leute auf uns zu, einer davon sinngemäß: "boah das is ja echt eklig hier, da hab ich mich richtig gefreut euch hier zu sehen!".
Ein Medizin-Student sprach mich auf die Gesundheitskarte an, er war, wie sich dann rausstellte, RCDSler, der allerdings einen super aufgeschlossenen Eindruck machte und mit mir in den meisten Punkten meinungsmäßig nach einiger Überzeugungsarbeit übereinzustimmen schien. (Danach, die Petition zu unterschreiben hab' ich dann allerdings nicht gefragt.) Auf die Nähe zu Burschis angesprochen blieb er dann auch cool und meinte, dass die Nazis, die in den letzten Jahren durch den VDSt im RCDS Bremen gewesen seien, da jetzt raus seien. Ich trau' denen trotzdem nicht über den Weg aber der Typ zumindest war wieder mal so ein "warum bist du in dieser Partei?"-Kopfschütteln-Kandidat. Und arbeitet anscheinend bei den Affenversuchen an der Uni...
Ich habe versucht, bei den Linken und der SPD Kontakte zu knüpfen, um unsere Vortragsreihe publik zu machen - bei der Linken stieß ich erwartungsgemäß auf einen sehr aufgeschlossenen und interessierten Menschen, der auch versprach, die Veranstaltungsreihe auf der Website anzukündigen. Von der SPD war nur eine einzige Dame anwesend, die sich dann von mir einen gewissen Rant anhören musste - und das auch noch obwohl Münte doch gleich kommen sollte. Ich hab' sie dann allein gelassen, nachdem sie mir versprach, sich kurzfristig per Email zu melden.
Padeluun hat übrigens die Einladung unseres lieben Innenministers Herrn Schäuble beim Wort genommen, mit ihm zu diskutieren, wenn man diskutieren wolle und dabei ist jenes wunderbare Foto (links) entstanden. Ich konnte von dem Dialog nicht alles verstehen, weil ich taub bin, die Akustik schlecht und Schäuble leise waren, auf die Internet-Zensur angesprochen reagierte Schäuble aber schnell ärgerlich und griff zur Polemik: (sinngemäß) "wissen Sie überhaupt was man da kriegen kann, da kann man sich Bilder von Säuglingen bestellen". Etwas später dann sagte er sinngemäß, man solle doch Handeln statt Wegsehen - nicht in diesen genauen Worten aber es war nah genug, dass ich dann rief "genau, Handeln statt Wegsehen!" weil das nämlich gerade das Motto unseres Info- und Petitionsstandes in der vergangenen Woche war.
So. Jetzt Schlaf. Morgen wieder Stand.
Ich hab' mir total den Mund fusslig gesabbelt aber einige interessante Gespräche geführt:
Da wir mit dem Stand mitten in CDU-Gebiet (umringt von JU, alte Union, CDU, CSU, RCDS) und direkt gegenüber vom Stand der PBC(!) haben, kamen mehrere Leute auf uns zu, einer davon sinngemäß: "boah das is ja echt eklig hier, da hab ich mich richtig gefreut euch hier zu sehen!".
Ein Medizin-Student sprach mich auf die Gesundheitskarte an, er war, wie sich dann rausstellte, RCDSler, der allerdings einen super aufgeschlossenen Eindruck machte und mit mir in den meisten Punkten meinungsmäßig nach einiger Überzeugungsarbeit übereinzustimmen schien. (Danach, die Petition zu unterschreiben hab' ich dann allerdings nicht gefragt.) Auf die Nähe zu Burschis angesprochen blieb er dann auch cool und meinte, dass die Nazis, die in den letzten Jahren durch den VDSt im RCDS Bremen gewesen seien, da jetzt raus seien. Ich trau' denen trotzdem nicht über den Weg aber der Typ zumindest war wieder mal so ein "warum bist du in dieser Partei?"-Kopfschütteln-Kandidat. Und arbeitet anscheinend bei den Affenversuchen an der Uni...
Ich habe versucht, bei den Linken und der SPD Kontakte zu knüpfen, um unsere Vortragsreihe publik zu machen - bei der Linken stieß ich erwartungsgemäß auf einen sehr aufgeschlossenen und interessierten Menschen, der auch versprach, die Veranstaltungsreihe auf der Website anzukündigen. Von der SPD war nur eine einzige Dame anwesend, die sich dann von mir einen gewissen Rant anhören musste - und das auch noch obwohl Münte doch gleich kommen sollte. Ich hab' sie dann allein gelassen, nachdem sie mir versprach, sich kurzfristig per Email zu melden.
So. Jetzt Schlaf. Morgen wieder Stand.
Handeln statt Wegsehen Wed, May 20. 2009
Am vergangenen Freitag haben wir vom CCCHB aus einen Infostand gegen die Internetzensur veranstaltet. Mit nur fünf Tagen Vorlaufzeit haben wir ein Stoppschild (aus Holz, rotem Teppich und weißer Wandfarbe) gezimmert, Petitionslisten gedruckt und knapp zehn Leute (davon vier Neuzugänge zum CCCHB) mit Bierbänken und einem Pavillon in der Innenstadt postiert.
Am Abend vorher haben wir uns die Argumentation ordentlich zurechtgelegt und hatten einen Schlachtplan gegen potentielle Holzköpfe ausgearbeitet - den wir dann überhaupt nicht brauchten. Niemand machte dicht, praktisch alle, mit denen wir ins Gespräch kamen, waren offen für unsere Argumentation und viele sagten sogar, sie hätten schon davon gehört und würden direkt unterzeichnen.
Am Ende des Tages kamen so doch über achtzig Unterschriften zusammen und wir hatten einige sehr interessante Gespräche geführt.
Heute dann der nächste Erfolg: 90 Prozent sind gegen die Internetzensur. Nach der höchst suggestiven Umfrage der Deutschen Kinderhilfe (nicht zu verwechseln mit irgend jemandem, der sich tatsächlich für Kinder interessiert - die DKH ist höchstwahrscheinlich sehr CDU-nah und generell eher suspekt) gibt es jetzt endlich mal zuverlässige Zahlen mit einer ordentlichen Fragestellung.
Leute, wir bewegen was.
Am Abend vorher haben wir uns die Argumentation ordentlich zurechtgelegt und hatten einen Schlachtplan gegen potentielle Holzköpfe ausgearbeitet - den wir dann überhaupt nicht brauchten. Niemand machte dicht, praktisch alle, mit denen wir ins Gespräch kamen, waren offen für unsere Argumentation und viele sagten sogar, sie hätten schon davon gehört und würden direkt unterzeichnen.
Am Ende des Tages kamen so doch über achtzig Unterschriften zusammen und wir hatten einige sehr interessante Gespräche geführt.
Heute dann der nächste Erfolg: 90 Prozent sind gegen die Internetzensur. Nach der höchst suggestiven Umfrage der Deutschen Kinderhilfe (nicht zu verwechseln mit irgend jemandem, der sich tatsächlich für Kinder interessiert - die DKH ist höchstwahrscheinlich sehr CDU-nah und generell eher suspekt) gibt es jetzt endlich mal zuverlässige Zahlen mit einer ordentlichen Fragestellung.
Leute, wir bewegen was.
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Star Trek Wed, May 20. 2009
Ja, I watched Star Trek mittlerweile auch. Und es war auch awesome.
Aber:
Wer hat gesagt, Star Trek-Filme dürften nicht länger als zwei Stunden gehen?
Warum darf ein Star Trek-Film, der das Potential hätte, eine ganz neue Generation des Star Trek-Universums zu erschaffen, nicht auch mal zweieinhalb oder (Jehova!) drei Stunden lang gehen?
Der Cast ist natürlich toll gewesen. Nicht nur, dass wir da jede Menge hübsche SchauspielerInnen zu sehen kriegen - die sind auch noch gut! Um ein Haar hätten sie Kirk mit Matt Damon besetzt. Ich will gar nicht weiter drüber nachdenken. Aber Chris Pine macht das einfach klasse. Ich bilde mir ein, er hat sich tatsächlich die Gestik und Mimik von William Shatner antrainiert. Jedenfalls meinte ich in einigen Szenen genau das zu erkennen.
Seine Art, väterlich von oben herab mit den anderen Crew-Mitgliedern auf der Brücke zu sprechen, so leicht seitlich stehend und ein wenig distanzlos.
Mit der alternate reality allerdings, die durch die Zeitsprung-Geschichten geschaffen wurde, steht Paramount jetzt - theoretisch - ein ganz neues Universum für eine Neuauflage des gesamten Star Trek-Franchise zur Verfügung.
Das bedeutet natürlich: TNG geht nicht mehr weiter. Der (some kinda') Star Trek ist zu Ende. Irgendwie lässt mich das alt fühlen. Ich bin schließlich mit TNG, DS9 und Voyager groß geworden..
Sonst war die Story eher befremdlich. Rote Materie, von der ein Tropfen ausreicht, um einen Planeten zu verschlingen und am Ende eine Kugel von 1m Durchmesser, um nur ein Schiff zu zerstören - und mit ein paar Warp Coils kann man sich von dem Sog des "schwarzen Lochs" wegsprengen. Komisch.
Siehe auch die Star Trek (2009)-Kritik bei Mediensucht.
PS: Oh, natürlich in OV.
Aber:
Wer hat gesagt, Star Trek-Filme dürften nicht länger als zwei Stunden gehen?
Warum darf ein Star Trek-Film, der das Potential hätte, eine ganz neue Generation des Star Trek-Universums zu erschaffen, nicht auch mal zweieinhalb oder (Jehova!) drei Stunden lang gehen?
Der Cast ist natürlich toll gewesen. Nicht nur, dass wir da jede Menge hübsche SchauspielerInnen zu sehen kriegen - die sind auch noch gut! Um ein Haar hätten sie Kirk mit Matt Damon besetzt. Ich will gar nicht weiter drüber nachdenken. Aber Chris Pine macht das einfach klasse. Ich bilde mir ein, er hat sich tatsächlich die Gestik und Mimik von William Shatner antrainiert. Jedenfalls meinte ich in einigen Szenen genau das zu erkennen.
Seine Art, väterlich von oben herab mit den anderen Crew-Mitgliedern auf der Brücke zu sprechen, so leicht seitlich stehend und ein wenig distanzlos.
Mit der alternate reality allerdings, die durch die Zeitsprung-Geschichten geschaffen wurde, steht Paramount jetzt - theoretisch - ein ganz neues Universum für eine Neuauflage des gesamten Star Trek-Franchise zur Verfügung.
Das bedeutet natürlich: TNG geht nicht mehr weiter. Der (some kinda') Star Trek ist zu Ende. Irgendwie lässt mich das alt fühlen. Ich bin schließlich mit TNG, DS9 und Voyager groß geworden..
Sonst war die Story eher befremdlich. Rote Materie, von der ein Tropfen ausreicht, um einen Planeten zu verschlingen und am Ende eine Kugel von 1m Durchmesser, um nur ein Schiff zu zerstören - und mit ein paar Warp Coils kann man sich von dem Sog des "schwarzen Lochs" wegsprengen. Komisch.
Siehe auch die Star Trek (2009)-Kritik bei Mediensucht.
PS: Oh, natürlich in OV.
Chaoskalender für Bremen Thu, May 14. 2009
Man sollte sich solche Dinge nicht aufhalsen. Aber ich bin bekanntlich nicht besonders schlau, deswegen tue ich es jetzt doch:
Ich fange einen Chaoskalender für den CCCHB (ICS) an, den ich auf dem neuesten Stand zu halten versuchen werde.
Solange mir nicht jemand ein Script gibt, mit dem ich das automatisch in andere Formate wandeln kann, das ich dann nur noch in einen Cronjob zu packen brauche, habe ich allerdings keinen Bock, das zu konvertieren. ;)
Ich fange einen Chaoskalender für den CCCHB (ICS) an, den ich auf dem neuesten Stand zu halten versuchen werde.
Solange mir nicht jemand ein Script gibt, mit dem ich das automatisch in andere Formate wandeln kann, das ich dann nur noch in einen Cronjob zu packen brauche, habe ich allerdings keinen Bock, das zu konvertieren. ;)
Wahlkampf mal anders Wed, May 13. 2009
GW2-Cafete Fri, May 8. 2009
dumdidum, Milchkaffee in unserer renovierten Cafete bestellt.. Zubereitung ist noch etwas schwieriger.. "wie beim Cappucino, die Milch erst kippen, dann den Schaum mit dem Löffel".
Schmeckt dann doch irgendwie nicht so besonders. Muss an den Bohnen liegen. Die Maschine ist es wohl nicht, die sieht teuer aus. Nächstes Mal dann die Latte Macchiato für 20 Cent mehr (1,70€) probieren.
Den Gesamteindruck stören auch ein bisschen die Einheitsgarderobe und die Haarnetze^WKäppchen die die Damen da tragen.
Ach und dann bin ich mal gespannt wie lange die Polstermöbel unbeschmiert und unzerschnitten überdauern. Der Wachdienst ist bekanntlich eher träge und die Dogmatiker und Idioten recht ungeniert.
Versteht mich nicht falsch, die Formaldehydcafete mit brachliegenden Stromanschlüssen war einer meiner liebsten Plätze in der Uni. Und das Geld was da ins GW2 in die Renovierung gesteckt wurde hätte sich sicherlich auch mit etwas weniger bling fürs GW2 noch mit auf den Free Flow-Bereich der Mensa aufteilen lassen. Gah. Infarkt ist ja gar kein Ausdruck für die Mensa. Aber nett gemeint ist die neugestaltete Cafete auf jeden Fall. Und Gewalt gegen Dinge ist ja toll und so aber doch nicht bei solchen Gemeinschaftseinrichtungen. Mundaufmachen fällt aber vielen deutlich schwerer als Draufhauen. Kennen wir aber von der anderen Seite zur Genüge.
Schmeckt dann doch irgendwie nicht so besonders. Muss an den Bohnen liegen. Die Maschine ist es wohl nicht, die sieht teuer aus. Nächstes Mal dann die Latte Macchiato für 20 Cent mehr (1,70€) probieren.
Den Gesamteindruck stören auch ein bisschen die Einheitsgarderobe und die Haarnetze^WKäppchen die die Damen da tragen.
Ach und dann bin ich mal gespannt wie lange die Polstermöbel unbeschmiert und unzerschnitten überdauern. Der Wachdienst ist bekanntlich eher träge und die Dogmatiker und Idioten recht ungeniert.
Versteht mich nicht falsch, die Formaldehydcafete mit brachliegenden Stromanschlüssen war einer meiner liebsten Plätze in der Uni. Und das Geld was da ins GW2 in die Renovierung gesteckt wurde hätte sich sicherlich auch mit etwas weniger bling fürs GW2 noch mit auf den Free Flow-Bereich der Mensa aufteilen lassen. Gah. Infarkt ist ja gar kein Ausdruck für die Mensa. Aber nett gemeint ist die neugestaltete Cafete auf jeden Fall. Und Gewalt gegen Dinge ist ja toll und so aber doch nicht bei solchen Gemeinschaftseinrichtungen. Mundaufmachen fällt aber vielen deutlich schwerer als Draufhauen. Kennen wir aber von der anderen Seite zur Genüge.


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