Und weiter gehts mit den Grünen Bremen bergab Mon, Aug 17. 2009
Eben hat Eike Schurr gezwitschert, dass er seine Aktivitäten bei der Grünen Jugend und den Grünen Bremen ab sofort ruhen lassen wird. Dazu schrieb er in seinem Blog:
Die genauen Details, auf die Eike anspricht, sind mir nicht bekannt, ich kann aber bestätigen, dass die einzige Reaktion auf meinen Offenen Brief war, dass man meine "Kündigung" erhalten habe, ich die Mitgliedsbeiträge bis August aber noch bezahlen dürfe..oO(Aus dem Newsletter scheide ich dann vermutlich mit dem Ablauf des Abos auch aus, sonst muss ich die Emails als unerwünschte Werbung ansehen…)
Was die Reaktion auf offene Briefe anderer Bremer Mitglieder wie beispielsweise S. angeht oder ggf. andere offene Briefe, habe ich zumindest nichts anderes gehört.
Man scheint das Thema auszusitzen.
„Die wissen doch gar nicht was Politik ist“, auch eine Tendenz, die ich in den letzten Wochen und Monaten gegenüber der GRÜNEN JUGEND wahrnehmen konnte.Grüne Politik in Bremen und Nachwuchs passen offenbar nicht zusammen
Pressemitteilungen wurden vom Fraktionsvorsitzenden Matthias Güldner in einer diffamierenden Form kommentiert, als wäre man nicht auf Augenhöhe.
Die Diskussion zu Netzsperren blieben vom Landesvorstand unkommentiert. Offene Briefe und direkte Anschreiben an den Landesvorstand wurden bis heute noch nicht beantwortet, obwohl diese bereits vor Wochen zugestellt wurden.
Unzählige Anfragen wurden mit einfachen Ausreden entgegnet, man hätte keine Zeit oder es passe grad nicht.
Das alles zeigt pures Desinteresse an politischem Nachwuchs.
Die genauen Details, auf die Eike anspricht, sind mir nicht bekannt, ich kann aber bestätigen, dass die einzige Reaktion auf meinen Offenen Brief war, dass man meine "Kündigung" erhalten habe, ich die Mitgliedsbeiträge bis August aber noch bezahlen dürfe..oO(Aus dem Newsletter scheide ich dann vermutlich mit dem Ablauf des Abos auch aus, sonst muss ich die Emails als unerwünschte Werbung ansehen…)
Was die Reaktion auf offene Briefe anderer Bremer Mitglieder wie beispielsweise S. angeht oder ggf. andere offene Briefe, habe ich zumindest nichts anderes gehört.
Man scheint das Thema auszusitzen.
Geliebte Blumenkohltaste Mon, Aug 17. 2009
(this is a work in progress)
(no I'm fine, thanks)
Oh Blumenkohl
ich bleib dir treu
wenn ich dich drück
wie ich mich freu!
Und warst du auch ein Apfel einst
verstecken kannst du nicht
was im Inneren du meinst.
ich bleib dir treu
wenn ich dich drück
wie ich mich freu!
Und warst du auch ein Apfel einst
verstecken kannst du nicht
was im Inneren du meinst.
(no I'm fine, thanks)
Re: Wahlspot Dilemma Tue, Aug 11. 2009
Herr bleed (Sascha Kösch) schreibt in der De:Bug (die ich schätze wenngleich viel zu selten konsumiere) unter dem Titel Wahlspot Dilemma, dass er die Piratenpartei nicht wählen könne, selbst wenn er wollte.
Er begründet die Entscheidung mit der Wahl der Hintergrundmusik für den freien Piratenspot freie Lizenzen und Überwachung:
.oO(mein erstes Video in nem Blogeintrag)
Die besteht nämlich - das wusste ich gar nicht, als ich den Spot vor einigen Wochen das erste Mal sah - aus Samples aus Disney's Mary Poppins. Zusammengefrickelt (upgemasht) hat das POGO, der anscheinend aus Australien kommt.
Fragt meinen last.fm-Account und ihr wisst, dass ich finde, dass Mash Ups zu den größten künstlerischen Leistungen der Internetpopkultur gehören.
Herr bleed hat natürlich Recht. Mit dem Urheberrecht und dem Copyright gehen nämlich Mash Ups praktisch überhaupt nicht. Esseidenn man hat das Glück, schon bekannt genug zu sein, um das Geld zu haben, die Lizenzen für die Samples einzukaufen.
Mash Ups verlinken geht also gar nicht, weil verlinken weiterverbreiten ist und das auch noch kommerziell im Rahmen dieser Internetpräsenz. Nur gut, dass ich nur zitiere und mich kritisch damit auseinandersetze. Vonwegen rechtsfrei - argh.
Aber Herr bleed hat Unrecht damit, dass er deswegen nicht Piraten wählen sollte. Und er liefert die Begründung gleich mit: Fair Use gibt es im deutschen Urheberrecht praktisch nicht. Das heisst aber nicht, dass es sie nicht geben sollte.
Das dreiste bis unverfrorene Samplen von beliebigen Materialien ist doch eine der coolsten Errungenschaften, die das Web zu bieten hat. JedeR kann mitmachen. Alle können zugucken und mitnicken. Was machen, worauf die Konzerne nicht kommen. Das ist doch alles nichts neues mehr. Deswegen kann man doch nicht Piraten nicht wählen.
Natürlich müssen die Piraten sich an Gesetze halten und können den Spot nicht ohne die entsprechenden Lizenzen an verwendeten Samples verbreiten. Und sicher gibt es einige PiratInnen, die das nicht blicken. Aber da blicken es überhaupt welche.
Er begründet die Entscheidung mit der Wahl der Hintergrundmusik für den freien Piratenspot freie Lizenzen und Überwachung:
.oO(mein erstes Video in nem Blogeintrag)
Die besteht nämlich - das wusste ich gar nicht, als ich den Spot vor einigen Wochen das erste Mal sah - aus Samples aus Disney's Mary Poppins. Zusammengefrickelt (upgemasht) hat das POGO, der anscheinend aus Australien kommt.
Fragt meinen last.fm-Account und ihr wisst, dass ich finde, dass Mash Ups zu den größten künstlerischen Leistungen der Internetpopkultur gehören.
Herr bleed hat natürlich Recht. Mit dem Urheberrecht und dem Copyright gehen nämlich Mash Ups praktisch überhaupt nicht. Esseidenn man hat das Glück, schon bekannt genug zu sein, um das Geld zu haben, die Lizenzen für die Samples einzukaufen.
Mash Ups verlinken geht also gar nicht, weil verlinken weiterverbreiten ist und das auch noch kommerziell im Rahmen dieser Internetpräsenz. Nur gut, dass ich nur zitiere und mich kritisch damit auseinandersetze. Vonwegen rechtsfrei - argh.
Aber Herr bleed hat Unrecht damit, dass er deswegen nicht Piraten wählen sollte. Und er liefert die Begründung gleich mit: Fair Use gibt es im deutschen Urheberrecht praktisch nicht. Das heisst aber nicht, dass es sie nicht geben sollte.
Das dreiste bis unverfrorene Samplen von beliebigen Materialien ist doch eine der coolsten Errungenschaften, die das Web zu bieten hat. JedeR kann mitmachen. Alle können zugucken und mitnicken. Was machen, worauf die Konzerne nicht kommen. Das ist doch alles nichts neues mehr. Deswegen kann man doch nicht Piraten nicht wählen.
Natürlich müssen die Piraten sich an Gesetze halten und können den Spot nicht ohne die entsprechenden Lizenzen an verwendeten Samples verbreiten. Und sicher gibt es einige PiratInnen, die das nicht blicken. Aber da blicken es überhaupt welche.
Posted by Sebastian Raible
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Thesen für eine freie Informationsgesellschaft Tue, Aug 4. 2009
Am 23. Juni 2009 sollte im Rahmen der Veranstaltungsreihe Internet und Überwachung des CCC Bremen der Vortrag Technologie, Überwachung und Privatheit im historischen Wandel stattfinden, der leider ganz kurzfristig ausfallen musste.
Aufbauend auf dem 10-Punkte-Papier des FoeBuD habe ich dann den Vortrag Thesen für eine freie Informationsgesellschaft gehalten. Die Thesen sind dazu gedacht gewesen, nach außen einen Überblick über die Themenfelder zu geben, die Bürgerrechtsorganisationen wie der CCC, der FoeBuD und die Arbeitskreise Vorratsdatenspeicherung und Zensur im Moment auf dem Plan haben. Nach innen, also für den CCC Bremen, sollte er einen Überblick geben und anregen, auf Themengebieten zu arbeiten, auf denen wir bisher nicht aktiv sind.
Dadurch gab es reghafte Publikumsbeteiligung und Diskussion, weswegen sich die Aufzeichnung nicht so richtig zur Weiterverarbeitung als Podcast eignet. Trotzdem sollt ihr die Möglichkeit haben, die Diskussion noch mal nachzuhören, deswegen gibt's hier jetzt die Aufzeichnung:
Vortrag: Thesen für eine freie Informationsgesellschaft (MP3), (OGG)
Die Vortragsfolien gibt's, sobald der FoeBuD sie freigegeben hat.
Aufbauend auf dem 10-Punkte-Papier des FoeBuD habe ich dann den Vortrag Thesen für eine freie Informationsgesellschaft gehalten. Die Thesen sind dazu gedacht gewesen, nach außen einen Überblick über die Themenfelder zu geben, die Bürgerrechtsorganisationen wie der CCC, der FoeBuD und die Arbeitskreise Vorratsdatenspeicherung und Zensur im Moment auf dem Plan haben. Nach innen, also für den CCC Bremen, sollte er einen Überblick geben und anregen, auf Themengebieten zu arbeiten, auf denen wir bisher nicht aktiv sind.
Dadurch gab es reghafte Publikumsbeteiligung und Diskussion, weswegen sich die Aufzeichnung nicht so richtig zur Weiterverarbeitung als Podcast eignet. Trotzdem sollt ihr die Möglichkeit haben, die Diskussion noch mal nachzuhören, deswegen gibt's hier jetzt die Aufzeichnung:
Vortrag: Thesen für eine freie Informationsgesellschaft (MP3), (OGG)
Die Vortragsfolien gibt's, sobald der FoeBuD sie freigegeben hat.
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