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Der Flug des Navigators (Flight of the Navigator) Sat, Oct 16. 2010
Doch mittlerweile ist dieser 17 Jahre alt und David müsste 20 sein.
Ich habe diesen Film bestimmt zwei Mal teilweise und zufällig im Fernsehen gesehen, bevor ich irgendwie rausbekam, dass er Der Flug des Navigators heißt. Er beginnt mit einer – für einen vielleicht acht- oder zehnjährigen – wahnsinnigen Spannung und Ungewissheit.
Klar ist, es muss etwas mit außerirdischen zu tun gehabt haben.
Insbesondere klar ist dies angesichts des Umfelds, in dem der Film in die Kinos kam. 1982 war Steven Spielberg mit E.T. - Der Außerirdische ein Erfolg gelungen, der eine ganze Generation von Kindern und ihre Phantasie- und Spielwelt prägte. (Wie im Übrigen 1993 mit Jurassic Park erneut.)
Die Auszeichnung "der beste Familienfilm seit E.T." vom Wall Street Journal, die die Verpackung ziert, dürfte insofern enorm bei der Vermarktung des Films geholfen haben.
Wissenschaftler der NASA besuchen bald die Familie Freeman, weil Davids Gehirn bei einem EEG im Krankenhaus mit dem angeschlossenen Computer zu kommunizieren beginnt und auf dem Bildschirm ein Drahtgittermodell eines muschelartigen Gebildes erzeugt – es gleicht dem metallisch glänzenden Raumschiff, das kurz zuvor irgendwo in einen Strommasten gestürzt ist.
Unter dem Vorwand, man wolle der Familie und David selbst helfen, herauszufinden, was in den verlorenen acht Jahren mit David passiert ist, willigen er und seine Eltern ein, mit den Wissenschaftlern in ein Labor zu fahren.
Dort angekommen wird David, mit Geschenken überhäuft, in ein Zimmer geführt, aus dem es für David keinen Ausgang gibt – dafür aber einen halbdurchsichtigen Spiegel, von dem David genau weiß, wozu er gut ist. Außerdem darf er nur unter der Aufsicht des NASA-Wissenschaftlers telefonieren, der ihn abgeholt hatte.
Zwischendurch besucht die junge Carolyn McAdams (Sarah Jessica Parker) David. Mit einem selbstständig fahrenden Roboter (R.A.L.F.) bringt sie Essen vorbei.
Immer wieder scheint etwas mit David Kontakt aufzunehmen. "Navigator" ruft es ihm in Gedanken zu, doch David versteht nicht. Doch fühlt er sich zu einem einige hundert Meter entfernten Hangar hingezogen und flieht daraufhin mit der Hilfe von Carolyn im Nahrungsroboter, um zu erkunden, wo die Rufe her kommen.
Jetzt lässt der Film
Eine Verfolgungsjagd, ein Mal selbst fliegen dürfen und einige außerirdische, süß-aussehende Passagiere später gelangt David wieder zurück zu seiner Familie.
Doch die NASA ist weiter hinter ihm und dem Raumschiff her und die Medien sind mittlerweile auch auf die Geschichte aufmerksam geworden. Deswegen riskiert David sein Leben, um mit einem Zeitsprung wieder zurück in sein Ursprungsjahr zu gelangen.
Es ist nunmal ein Kinderfilm und nach der ganzen Spannung und Ungewissheit zu Anfang ist das lustige Abenteuer von Davids Heimreise ein echter Spaß, wenngleich der Film für mich heute ruhig düsterer hätte bleiben dürfen.
- Flight of the Navigator (IMDb)
- Der Flug des Navigators (WPde)
- E.T. - Der Außerirdische (WPde)
Rosinante Sun, May 25. 2008
Der passendere Name wäre wohl Rosinante gewesen, denn wo trug sie mich hin in diesen fünf Jahren. Vom mütterlichen Balkon über Veranstaltungen und Messen, in Städten ganz Europas.
Nun ist rilium(x), wie ich mein PowerBook G4 12" nannte, seit etwas mehr als einer Woche tot. Mehrfach schon habe ich es jetzt auseinander gebaut, nach dem ersten Mal sprang es auch prompt wieder an und funktionierte tatsächlich auch eine Zeit lang. Nur um dann doch wieder einzufrieren.
Unken rufen, es handle sich um Defekte auf dem Main Logic Board. Doch dem ist nicht so, nein, ich weigere mich, das zu glauben!
Meine Theorie besagt, es handelt sich um das optische Laufwerk - ein Matshita-gefertigtes Combodrive, das in Sachen Kompatibilität zu kopiergefsckten CDs und DVDs (kein Region-Code im ROM) wunderbare Dienste geleistet hat, bis es vor vielleicht zwei Jahren anfing, Audio-CDs nur noch sporadisch auszulesen (vor allem, wenn es warm gelaufen war, also wenn die Temperatur des Notebooks angestiegen war, funktionierte es besser..). CDs zu brennen war gar nicht mehr möglich - das Lesen von CD-ROMs und DVDs hingegen war nie ein Problem.
Jedenfalls soll ein Austausch-Superdrive bei Gravis schlappe 432€ kosten, an anderer Stelle habe ich noch 299,- gelesen - lächerlich. Das Einstiegs-MacBook kostet knapp 850,- mit StudentInnenrabatt, also so eben das doppelte bis dreifache - da ist der Schritt nicht mehr weit (wenngleich nicht weniger schmerzhaft).
Laut XLR8yourmac.com ist allerdings das Sony NEC Optiarc AD 7360A kompatibel (und von der Form her passend) und so habe ich mir jetzt einen Nachfolger, das AD-7633A bestellt. Kostenpunkt: rund 60,-. Also 14% dessen, was Gravis wollte.
Allerdings muss man zum Ausbau/Einbau des optischen Laufwerks das PowerBook noch weiter auseinandernehmen, als ich es jetzt schon getan habe - das Logic Board muss raus.
Aber ihr wollt bestimmt eh nur den Hardware-pr0n sehen...
PS: Der Schimpf an Rosinante muß gesühnt
(Don Quijote)
werden!



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