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vierzehn Tage Aspire One Thu, Aug 28. 2008
Ich muss sagen ich war ja gleich angetan von meinem neuen Begleiter, dem A(3r Aspire One, oder, wie ich sie nannte, lhooq (l.h.o.o.q.).
Aber ehrlich, gut verarbeitet, und das obwohl ich bei dem Hersteller ja immer an die von mir so oft geschmähten Plastikkisten denken muss.
Nach drei Tagen der Qual, den richtigen Kernel zu finden und das für mich bei einem Notebook wichtigste Feature einzurichten -- suspend to disk/ram -- hatte ich soweit alles fertig, jetzt läuft hier mittlerweile sogar Compiz (ohne diese wabernden Fenster, es geht mir um "Exposé", wie es bei Apple hieß - ich finde das nämlich sehr praktkisch).
Auf den 1024x600px auf 8,9" ist im Browser teilweise die Schrift etwas zu klein, ansonsten komme ich mit Schriftgrößen von etwa 8pt aber gut zurecht - auch in bequemem Tipp-Abstand zur Kiste.
Leider funktionieren einige Dinge noch nicht ganz richtig. In der Version, die A(3r ausliefert, ist zwar auch ein Linux drauf - "Linpus Linux", da scheint der Kernel aber um proprietäre Teile erweitert worden zu sein. Wenn man nach dem Suspend versucht, Sound auszugeben, ist der Speaker deaktiviert und bei mir außerdem die Soundausgabe auf dem Kopfhörer auf 1/3 (oder weniger) der Lautstärke geschrumpft. Ein ausladen und wieder-einladen aller entsprechenden Sound-Module hilft auch nicht.
Dieses und andere Probleme scheinen aber nicht nur bei mir aufzutreten - auf der frOSCon wurde ich am Wochenende von einem netten Menschen von Arch Linux angesprochen, der ein paar gute Linktipps für mich hatte, ansonsten aber die selben Probleme hat.
Die Card-Reader sollen beispielsweise nur funktionieren, wenn beim Boot Karten drin stecken. Bei mir hängt sich nur leider der Kernel weg, wenn ich ne Karte beim Boot drin stecken habe.
Ich klatsche mal ein paar URLs hier her, vielleicht ist was dabei, das ihr noch nicht kennt:
hfsplus: UID/GID remapping Fri, Mar 7. 2008
Während mount(8) sich über Optionen für hfsplus ausschweigt, gibt es für die meisten anderen beschriebenen Dateisystemen die Optionen uid und gid, so unter anderem auch für hfs, wo es heisst:
Mount options for hfs
[..]
uid=n, gid=n
Set the owner and group of all files. (Default: the uid and gid of the current process.)mount /dev/sda3 -thfsplus -orw,uid=1000,gid=1000Tut aber nicht das, was ich nach der Beschreibung in der Manpage erwarten würde, nämlich die Eignerschaft aller Dateien festlegen.
Auf der LKML gab es dazu dann letzten Juni einen Patch, der auch wunderbar(!) funktioniert.
Jedoch enthält der entsprechende Bugzilla-Eintrag zu dem angeblichen UID-/GID-Bug einen erläuternden Kommentar:
This is not really a bug, this option is not intended to override the uid/gid,Roman Zippel
it's only used as default for uninitialized values.
The uid remapping for uid 99 should depend on a different kernel option and it only the uid should be remapped, there is no gid remapping.
Das finde ich nun wiederum schade, denn damit ist die Aussage in der Manpage falsch, wenn sie zwar auch nur hfs betrifft, aber
Set the owner [..] of all filesist zumindest Roman Zippels Kommentar zufolge falsch.
Wen jedoch nicht stört, dass der eigene Kernel nicht richtig arbeitet (dafür das tut, was man von ihm möchte), sollte den Patch 'apply'en :)
Aber was ist die von ihm angesprochene
different kernel option? Gibt es die, oder sollte es die nur geben?



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