Mindmaps sind nicht jedermanns Sache. Als ich F. sagte, dass ich mir grade zum Lernen für ITSec eine Mindmap anlege, erntete ich so auch erst mal sinngemäß ein "igitt, Mindmaps".
Mindmaps rangieren in der Gunst wahrscheinlich auf einer ähnlichen Ebene wie
UML- oder
ER-Diagramme. ER finde ich ja selber schon eklig genug ;) - das liegt aber eher an meiner generellen und eigentlich völlig unbegründeten Abneigung gegenüber Datenbanken und deren Design..
Jedenfalls gibt es aber ja bestimmte unterschiedliche Lerntypen. Da ich davon keine Ahnung habe und mich da jetzt auch grade nicht weiterbilden wollte, nur so viel: Ich bin ziemlich visuell veranlagt und mag gerne Taxonomien und Ontologien. Mit anderen Worten: Ich habe einen gewissen Ordnungszwang oder so ;)
Wer also für sich Mindmaps entdecken möchte oder mal schauen möchte, ob Mindmaps auch ihm/ihr vielleicht liegen, kann das mit
XMind machen. XMind war früher rein kommerziell, ist jetzt aber freie Software (LGPL und
EPL Dual-Lizenz; es gibt eine
Pro-Variante) und kommt als Eclipse-Plugin oder Standalone daher.
Die Oberfläche ist - jedenfalls auf meinen 2,4GHz-Kernen - superflink und für meine Begriffe geradezu genial intuitiv.
Leider ist das Dateiformat irgend ein Binärformat, ich würde mir ja XML wünschen. Und besonders ausgefeilte Beziehungen kann XMind leider auch nicht. Also nix mit Inheritance oder bidirektionalen Beziehungen. Aber vielleicht bin ich da eben zu Ordnungsfanatisch.
Ich bin jetzt mal gespannt, ob meine Mindmap mir für die Prüfung in ein paar Tagen hilft, ich glaube aber, unterschwellig tut sie das jetzt schon.

Was die Vorgehensweise angeht: Ich habe mir am Anfang einen Überblick über die zentralen Themen verschafft (bin an der einen oder anderen Stelle allerdings schon viel zu detailreich geworden) und mir dann weitere Themen tiefer angeschaut und die Zusammenhänge nachgetragen. So entstand jetzt schon ein recht ansehnlicher Graph.
Ich hoffe mal, euch fallen jetzt nicht irgend welche gravierenden Fehler auf ;)
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