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Die Bahn und Der Datenschutz Sun, Apr 6. 2008
Nach der Buchung eines Tickets bei der Bahn störte mich unten auf der Seite die hotel.de-Werbung und nachdem ich die Hotel-Fotos mittels Adblock Plus geblockt hatte, fiel mir in der Liste der Blockable Elements noch ein Eintrag auf.

Mit dem URL
Ach und da wird ..one..internet.. auch noch der Bestellpreis von 64,50 übergeben. (Ja! Schnäppchen! ;)
Also noch mal ein bisschen im Source der Seite rumgeschaut, was da nicht sonst noch alles so unpersonenbezogengespeichertübermittelt wird, ohne dass ich darauf Einfluss hätte nehmen können. Das Ergebnis ist langweilig, es wird außer ..one..internet.. (ich hasse die schon allein aufgrund ihres tollen Firmennamens mit den sechs Punkten) nur noch die etracker GmbH über meine Bestellung informiert. Und zwar mittels eines unlesbaren JavaScripts – oder — lesbarer — innerhalb eines noscript-Blocks:
..one..internet.. und
Jedenfalls erhalten die beiden Verfolger („trecker“) ja durch den Aufruf der URLs durch meinen Browser nicht nur die 64,50€ sondern auch noch meine IP-Adresse. Aber die ist ja nur so halb personenbezogen.
Jedenfalls steht davon nix in Unsere Datenschutzgrundsätze. Dort versichert man mir lediglich:
Danke.
Mit dem URL
https://tracking.one-internet.de/img/cam.php?project=88&bestellnummer=2127b_x&bestellpreis=64,5&beschreibung=bahn wird der ..one..internet.. GmbH & Co.KGder Parameter bestellnummer=2127b_x übermittelt (die sich im URL der Bahn-Webseite als
https://fahrkarten.bahn.de/privatkunde/buchen/pruef.post;jsessionid=H4jFF00000B4RRRRJgVXK2LK1bj4bsF9n5wLkc2!-623148663?shopId=2127b_x&lang=de (jsessionid gefoobart) Parameter shopId wiederfindet).Ach und da wird ..one..internet.. auch noch der Bestellpreis von 64,50 übergeben. (Ja! Schnäppchen! ;)
Also noch mal ein bisschen im Source der Seite rumgeschaut, was da nicht sonst noch alles so unpersonenbezogen
<!-- etracker CODE NOSCRIPT -->
<noscript>
<a href='http://www.etracker.de/app?et=n5ESLs'>
<img style='border: 0px;' alt='' width='0' height='0' src='https://www.etracker.de/cnt.php?et=n5ESLs&v=2.3&java=n&
et_easy=0&et_pagename=Bestaetigung&et_areas=eSuite&et_ilevel=1&
et_target=Wuensche%2FohneLogin%2FKasse%2FPruefen%2FBestaetigung,64.5,ZH226S,1&et_lpage=&et_trig=&
et_se=0&et_cust=0&et_basket=74512_OBU%2CEuropa-Spezial+Frankreich%2COBU%2C1%2C64.5&et_url='/></a>
</noscript>
<!-- etracker CODE END -->..one..internet.. und
etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analysestellen wohl (wie der Webseiten-Titel von etracker erahnen lässt) irgend welche Analysewerkzeuge zur Verfügung, über die und über deren Qualität man jetzt nur spekulieren könnte.
Jedenfalls erhalten die beiden Verfolger („trecker“) ja durch den Aufruf der URLs durch meinen Browser nicht nur die 64,50€ sondern auch noch meine IP-Adresse. Aber die ist ja nur so halb personenbezogen.
Jedenfalls steht davon nix in Unsere Datenschutzgrundsätze. Dort versichert man mir lediglich:
Ihre personenbezogenen Daten werden grundsätzlich nicht an Dritte außerhalb des DB-Konzerns weitergegeben.. Und außerdem sind das ja keine Dritten sondern
[a]ndere externe Dienstleister, die für uns im Auftrag Daten verarbeiten, da die ja
im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes vertraglich streng verpflichtetsind.
Danke.
Aujourd'hui, je passe sur Navigo. Fri, Feb 15. 2008
Seit knapp sieben Jahren nun schon siecht die papierne Fahrkarte, der kleine Papierstreifen mit dem Magnetstreifen auf der Rückseite, hier in Paris vor sich herum.
Nach sechs Jahren in der Praxis steht der Papierstreifen jetzt kurz vor seinem endgültigen Ende.
Der Werbespruch soll die viereinhalb Millionen Passagiere täglich dazu bewegen, auf den Passe Navigo umzusteigen.
Bis Ende des Jahres soll die Umstellung der Zeitkarten vollständig auf den Navigo verlaufen. Laut Nouvel Observateur sollen bis in zwei Jahren auch Einfachtickets für Touristen auf eine - dann nicht personalisierten - Karte gebucht werden.
Wobei sich mir da die Frage stellt, wie viel Wahrheit da dran ist. Denn die Papiertickets dürften wesentlich günstiger sein als Wegwerf-Plastikkarten mit Chip einzuführen.
Selbstverständlich handelt es sich um eine kontaktlose, sprich: RFID-Technologie. Und es scheint sich niemand kritisch dazu zu äußern. Mich eingeschlossen.
Denn das Procedere
ist einfach bei der Zahl der Passagiere und bei der Geschwindigkeit, mit der man in der Metro zu Stoßzeiten unterwegs ist, nicht ganz einfach.
Auch nutzt das Ding doch merklich ab. Ich weiss nicht, wie früher die Jahreskarten waren, aber ich würde vermuten, dass man da zwölf Streifen hatte. Mehr als zwei Monate hält das Teil nicht durch.
Wenn ich die Carte orange, also den Papierstreifen, verliere, kann ich ihn nicht ersetzt bekommen. (Naja, ich denke, wenn ich zwei Zeugen benenne und vor Gericht gehe UND einen Kaufbeleg habe..) Denn er ist nicht personenbezogen.
Also er ist schon personenbezogen. Denn zur Carte Orange gehört ein Ausweis mit Bild, der eine Nummer trägt, die man auf dem Magnetstreifen vermerken muss. Aber meine Daten sind der RATP nicht bekannt.
Mit dem Navigo verschiebt sich das Informationsmonopol auf die Seite der RATP, denn dann stehen meine Personendaten nicht mehr nur auf dem Pass sondern auch bei der RATP in der Datenbank, der Nummer zugeordnet, die der RFID-Chip durch die Gegend funkt.
Immerhin handelt es sich um einen Standard. Calypso wird von einer Non-Profit-Organisation verwaltet und weiterentwickelt.(Ich weiss, dass der Wikipedia-Link kaputt ist, ich muss das Wiki-Markup-Plugin noch fixen..)
Seit heute habe auch ich einen Navigo. Jetzt muss ich nochdas Ticket transferieren lassen - ich nehme an, das geht. bis nächsten Monat warten, weil man das laufende Ticket nicht transferieren lassen kann.
Nach sechs Jahren in der Praxis steht der Papierstreifen jetzt kurz vor seinem endgültigen Ende.
Aujourd'hui, je passe sur Navigo.
Der Werbespruch soll die viereinhalb Millionen Passagiere täglich dazu bewegen, auf den Passe Navigo umzusteigen.
Bis Ende des Jahres soll die Umstellung der Zeitkarten vollständig auf den Navigo verlaufen. Laut Nouvel Observateur sollen bis in zwei Jahren auch Einfachtickets für Touristen auf eine - dann nicht personalisierten - Karte gebucht werden.
Wobei sich mir da die Frage stellt, wie viel Wahrheit da dran ist. Denn die Papiertickets dürften wesentlich günstiger sein als Wegwerf-Plastikkarten mit Chip einzuführen.
Selbstverständlich handelt es sich um eine kontaktlose, sprich: RFID-Technologie. Und es scheint sich niemand kritisch dazu zu äußern. Mich eingeschlossen.
Denn das Procedere
- Karte aus der Folie rauspfriemeln
- in den Leser stecken
- wieder an mich nehmen und in die Folie zurückpfriemeln
- bei allen Schritten darauf achten, das fragile, fast neunzig Euro werte (4 Zonen, ein Monat - ich finde den Preis äußerst fair - aber verlieren möchte ich den Magnetstreifen doch nicht ;) Ding nicht aus den Fingern zu verlieren
ist einfach bei der Zahl der Passagiere und bei der Geschwindigkeit, mit der man in der Metro zu Stoßzeiten unterwegs ist, nicht ganz einfach.
Auch nutzt das Ding doch merklich ab. Ich weiss nicht, wie früher die Jahreskarten waren, aber ich würde vermuten, dass man da zwölf Streifen hatte. Mehr als zwei Monate hält das Teil nicht durch.
Wenn ich die Carte orange, also den Papierstreifen, verliere, kann ich ihn nicht ersetzt bekommen. (Naja, ich denke, wenn ich zwei Zeugen benenne und vor Gericht gehe UND einen Kaufbeleg habe..) Denn er ist nicht personenbezogen.
Also er ist schon personenbezogen. Denn zur Carte Orange gehört ein Ausweis mit Bild, der eine Nummer trägt, die man auf dem Magnetstreifen vermerken muss. Aber meine Daten sind der RATP nicht bekannt.
Mit dem Navigo verschiebt sich das Informationsmonopol auf die Seite der RATP, denn dann stehen meine Personendaten nicht mehr nur auf dem Pass sondern auch bei der RATP in der Datenbank, der Nummer zugeordnet, die der RFID-Chip durch die Gegend funkt.
Immerhin handelt es sich um einen Standard. Calypso wird von einer Non-Profit-Organisation verwaltet und weiterentwickelt.
Seit heute habe auch ich einen Navigo. Jetzt muss ich noch



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